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Pferdegedanken -Intencja stellt sich vor

October 17, 2017

Ich bin Intencja, 15 Jahre alt und eine polnische Warmblut-Stute. Meistens werde ich aber Tensi, Nein!, Benimmdich, Bleibdochmalstehen, oder Rennnichtso genannt. Da haben sich meine Menschen noch nicht so richtig entschieden.

Ich fang mal an mich vorzustellen, am besten mit meinen Hobbies. Hmm, am liebstesten… fresse ich den ganzen Tag Heu, Gras, Hafer, Äpfel, Möhren, alles was lecker ist eben. Das wissen meine Menschen auch, denn sie haben immer leckere Sachen in ihren Fellfalten versteckt. Sie denken, ich merke das nicht, aber ich finde alles. 

Doch wisst ihr was ich überhaupt nicht leiden kann? Kennt ihr das, ihr steht auf eurer Wiese oder lauft mit eurem Menschen durch den Wald oder steht einfach nur da und döst in der Sonne und da kommen diese riesigen, laut summenden Monstertiere und nerven einen. Manche krabbeln nur und stören mich einfach, andere tun sehr weh… Aber ich wehre mich mit vollem Körpereinsatz, trete, beiße und schlage um mich so sehr ich nur kann. Und wenn sie dann auch noch an meinen Kopf gehen, na dann werd ich erst richtig böse und schlage sie, indem ich unentwegt mit meinem Kopf auf und ab schlage, in die Flucht. Meine Menschen schimpfen da immer mit mir, aber sie haben auch einen schlauen Trick. Sie verkleiden mich. Ich bekomme eine dunkle Maske und einen Umhang angezogen, die blöden Viecher bekommen dann Angst und lassen mich in Ruhe. 

Meine Menschen kuscheln sehr gerne. Wahrscheinlich hat man sie als Fohlen zu früh abgesetzt. Aber mir gefällt es auch sehr gut, dass sie mich immer knuddeln und streicheln und mich massieren. Manchmal schlafe ich fast ein dabei und möchte dann gar nicht mit laufen gehen.
Ich habe aber auch gemerkt, dass man meine Menschen auch manchmal bisschen Ärgern muss. Manchmal knuddeln sie einen dann noch mehr. Wenn sie mich von der Wiese holen, tu ich so als ob ich sie gar nicht sehe und wenn sie mich dann mitnehmen wollen, bleibe ich immer wieder stehen und warte. Sieht lustig aus, wenn sie wie ein Fohlen um einen rumspringen. ;) 

Wusstet ihr auch, dass es draußen auf Feldwegen, Wiesen und Wäldern total gruselige Dinge gibt? Überall raschelt es …überall. Was wenn das, was sich dort versteckt, nur darauf wartet, dass ich von meiner Herde getrennt bin? Nur um sicher zu gehen, lasse ich immer jemand anderen vorne weg gehen. Die ganz vorne werden schließlich immer als erstes gefressen. Manchmal vergesse ich das und merke erst recht spät, dass ich eine weite Strecke vorne weg gehe… doch keine Sorge, ich weiß was zu tun ist. Ich laufe ein paar schnelle Schritte rückwärts und bringe mich und meinen Menschen schnell aus der Gefahrenzone. Gestern rettete ich meinem Mensch damit das Leben. Ich erkannte im letzten Moment einen bösen Schatten. Als ich Rückwärts ging, verlor ich fast das Gleichgewicht und sprang, bevor wir fielen, schnell einen Schritt zur Seite. Der böse Schatten sprang aus dem Busch und riss meinen Menschen von meinem Rücken. Ich rannte noch ein paar Schritte, aus Angst es würde auch mich anspringen. Mein Mensch überlebte es nur, weil ich so schnell reagiert habe, der Schatten hätte ihm gewiss schlimmeres angetan. Puh… Glück gehabt und gerade nochmal überlebt.

 

 

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